HEROPIC - Heldenhafter Schutz vor Mücken und Zecken

Mücken: Gefahren, Schutz und Behandlung

Mit den stetig steigenden Temperaturen rund um den Globus verbreiten sich auch von Jahr zu Jahr die Bestände der Mücken und es gelangen immer mehr exotische Exemplare in die Schweiz. Neuerdings auf dem Vormarsch sind die Tigermücken, welche vermutlich durch den Transport in den Autos in nördlichere Regionen verfrachtet werden. Dies hat zur Folge, dass sich immer mehr Krankheiten ausbreiten und wir uns dementsprechend besser schützen müssen. Genaue Informationen über Ihr nächstes Reiseziel und welche präventiven Vorkehrungen Sie treffen müssen, finden Sie hier.

Krankheitssymptome und ihre Behandlungsmöglichkeiten:

  • Chikungunya-Fieber: Das Virus wird hauptsächlich durch die weibliche Tigermücke, aber auch durch die Gelbfiebermücke verbreitet. Die Erkrankung tritt meist innerhalb von 7 bis 9 Tagen ein und zeigt sich durch hohes Fieber, starken Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Kopfschmerzen und in manchen Fällen einem Hautausschlag. Das Virus ist in der Regel ungefährlich, kann aber in wenigen Fällen zu lang anhaltender Müdigkeit führen. Bisher gibt es kein wirksames Medikament, das heisst die Therapie erfolgt symptomatisch. Die Beschwerden lassen sich lediglich mit fiebersenkenden und schmerzstillenden Präparaten lindern, wobei solche, die auf Salizylaten basieren, aufgrund der blutverdünnenden Effekte kontraindiziert sind.
  • Gelbfieber ist eine potenziell tödliche Krankheit, die durch Viren bei Mückenstichen übertragen wird. 3 bis 6 Tagen nach der Infektion kommt es zu plötzlich einsetzendem, hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen. Die Symptome sollten sich nach 3 bis 4 Tagen wieder legen. Bei 15% der Erkrankten kommt nach 1 bis 2 Tagen ein erneuter Fieberanstieg zusammen mit Bauchschmerzen, Leberschwellung, Entwicklung einer Gelbsucht, Nierenversagen und Blutungen in der Haut, den Schleimhäuten und im Magen-Darmtrakt. Bei 20-50% dieser Fälle endet die Krankheit tödlich. Zur Vorbeugung gibt es eine sehr wirksame Impfung, die bereits nach 10 Tagen anfängt zu wirken und lebenslang hält. Je nach Land wird ein Impfausweis verlangt, daher muss die Impfung alle 10 Jahre erneuert werden. Es ist empfohlen, einen Arzt frühzeitig zu konsultieren.
  • Das Dengue-Fieber ist eine virale Erkrankung, die durch infizierte Stechmücken, wie die Gelbfiebermücke und die Tigermücke, verbreitet wird. Das Dengue-Fieber tritt meist innerhalb von 4 bis 7 Tagen nach Ansteckung ein. Bei ungefähr 40-80% der Fälle verläuft die Infektion asymptomatisch. Das Virus kann aber auch ein breites Spektrum an Symptomen hervorrufen wie hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Hautausschlag. In seltenen Fällen tritt das Dengue-Schock-Syndrom ein, das mitunter zum Tod führen kann. Die Pathophysiologie dieser Form ist noch nicht vollständig geklärt. Oftmals tritt sie aber nach einer erneuten Infektion mit einem anderen Dengue-Serotypen auf. Die Behandlungsmethoden sind dieselben wie beim Chikungunya-Fieber.
  • Malaria ist eine potenziell tödliche Tropenkrankheit, die durch Parasiten bei Mückenstichen verursacht wird. Das Krankheitsbild zeigt sich mit über 38°C Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen und gelegentlich mit Erbrechen und Durchfall. Die Zeit zwischen dem Mückenstich und dem Auftreten von Symptomen variiert zwischen 6 Tagen bis zu mehreren Jahren. Die Parasiten vermehren sich zuerst in der Leber und später in den roten Blutkörperchen. Gefürchtet ist vor allem ein rasches Fortschreiten mit einer Hirnbeteiligung, was zu Krämpfen, Koma und Tod führen kann. Vor der Reise in tropische Länder wird eine ärztliche Beratung, ca. 4 bis 6 Wochen vor Reisebeginn, empfohlen. Gegen Malaria besteht keine Impfung, jedoch können präventive Medikamente eingenommen werden oder Medikamente für die Selbstbehandlung im Notfall mitgeführt werden.
  • Das West-Nil-Virus ist eine virale Erkrankung, die hauptsächlich bei Vögeln auftritt, wobei das Virus auch auf Menschen, Säugetiere und Amphibien übertragen werden kann. In Europa sind vor allem die beiden Stechmücken-Arten gemeine Stechmücke und Culex modestus verbreitet, jedoch konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden, dass diese Überträger des West-Nil-Virus sind. Menschen können sich nicht bei erkrankten Personen oder Tieren anstecken, doch kennt man Fälle aus den USA, in denen das Virus bei Bluttransfusionen, Organspenden sowie während der Schwangerschaft der Mutter auf das Kind übertragen wurden. Nur bei 25% zeigen sich nach der Ansteckung von 2 bis 14 Tage grippeähnliche Symptome mit hohem Fieber und manchmal mit einer Hautrötung am Rumpf. Die Krankheit heilt in der Regel nach wenigen Tagen bis Wochen ohne Therapie ab.
  • Das Zika-Virus bringt vor allem für schwangere Frauen eine Gefahr, da das Virus von der Mutter auf den Fötus übertragen werden kann und so schwere neurologische Komplikationen verursacht. Die Hauptmassnahmen, welche zur Eindämmung der Zika-Epidemie getroffen wurden, beinhalten die Vektorkontrolle mittels einer Kombination von chemischen (Einsatz von Larviziden oder Insektiziden), biologischen (Bakterien) und physikalischen (Insektensprays etc.) Methoden.

So schütze ich mich zusätzlich vor Mückenstichen:

  • Mücken gehen zu bestimmten Tageszeiten besonders gern auf die Jagd – nämlich immer dann, wenn es dämmert. Achten Sie deshalb besonders am Abend und am Morgen auf einen wirksamen Schutz z.B. mit HEROPIC STRONG Mückenschutz.
  • Da Mücken tendenziell dunkle Farben bevorzugen, empfiehlt es sich lange und helle Kleider zu tragen. Mücken können jedoch auch durch dünne Kleidung stechen. deshalb empfiehlt es sich Jeans und Socken zu tragen. Unter dünner Kleidung ist es zudem sinnvoll ein Mückenschutzmittel (z. B. HEROPIC NATURE Mückenschutz) anzuwenden.
  • Falls Sie einen leichten Schlaf haben und oft dabei von Mücken gestört werden, können Sie ein Moskitonetz für ihr Bett verwenden. Achten Sie aber darauf, den unteren Netzsaum unter die Matratze zu stopfen, damit Sie rundherum geschützt sind.
  • Um unliebsame Besucher beim Lüften der Wohnräume draussen zu halten, können Sie Mückengitter an Fenster und Türen montieren. So kann die frische Luft rein und die Insekten bleiben draussen. Sollten Sie kein Gitter haben, dann Lüften Sie tagsüber und schliessen Sie zur Dämmerung Fenster und Türen – vor allem, bevor Sie im Zimmer die Lichter anmachen.
  • Verhindern Sie Mücken-Brutstätten: Mücken legen ihre Eier in stillliegende Gewässer und Wasseransammlungen. Deshalb ist es wichtig Wasseransammlungen, wie z. B. in Vasen, Untersetzer, Kinderspielzeugen etc., regelmässig trocken zu legen.

Behandlung:

So schwer es einem auch fallen mag: Geben Sie dem Juckreiz eines Mückenstichs nicht nach und kratzen Sie sich auf keinen Fall! Durch das Kratzen gelangt der abgegebene Speichel der Mücke weiter in den Blutkreislauf und wird dort verteilt, was zu einer grossflächigeren Entzündungsreaktion im Körper führen kann, im schlimmsten Fall sogar zur Blutvergiftung. Doch was tun gegen Juckreiz?

Im ersten Moment können Sie einen feuchten, möglichst heissen Waschlappen auf die Stichstelle legen, um damit Bakterien zu zerstören. Anschliessend soll allerdings eine kühlende Behandlung zur Linderung des Juckreizes durchgeführt werden.