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Zecken, ihre Gefahren und Behandlung

Zecken können schlimme Krankheiten wie Borreliose oder Hirnhautentzündungen übertragen und anders als viele glauben, halten sich Zecken nicht in Bäumen auf und lassen sich fallen, sondern befinden sich an Wald- und Wegrändern, in hohen Gräsern und Farnen sowie in Sträuchern. Sobald man ihnen genug nahe kommt, beissen sie sich mit ihren Kieferklauen in der Haut fest und verankern ihren Stachel in der Wunde. Was also tun?

Krankheitssymptome und ihre Behandlungsmöglichkeiten:

  • Borreliose / Lyme-Krankheit: hierbei können verschiedene Organe betroffen sein, unter anderem die Haut, die Gelenke, das Nervensystem und in seltenen Fällen das Herz. Die Krankheit kann durch Antibiotika behandelt werden, unbehandelt kann es bleibende Behinderungen mit sich ziehen.
  • Frühsommer–Meningoenzephalitis (FSME) / Zeckenenzephalitis: Diese Infektion kann zu einer Hirnhautentzündung führen und verläuft zumeist unerkannt und beschwerdefrei. Die Erkrankung selbst verläuft typischerweise in zwei Phasen: die erste zeigt sich mit grippalen Symptomen und die zweite mit neurologischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Lichtscheue, Schwindel, Konzentrations- und Gehstörungen. Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich, jedoch steht eine gut wirksame Impfung zur Verfügung.

Behandlung bei einem Zeckenbiss:

  • Zecke entfernen mit einer Zeckenkarte, welche in jeder Apotheke erhältlich ist, oder einer feinen Pinzette. Dafür muss die Zecke direkt über der Haut gefasst werden und mit einem kontinuierlichen Zug entfernt werden.
  • Hände und Stichstelle umgehend desinfizieren.
  • Falls die Kieferklauen danach noch in der Haut stecken, ist das nicht weiter tragisch, da der Körper diese nach einigen Tagen abstossen sollte. Geschieht dies nicht, sollte zur Sicherheit ein Arzt konsultiert werden. Am besten notieren Sie sich das Datum des Stiches und die betroffene Stelle zur Information des behandelnden Arztes.
  • Die Zecke nach dem Entfernen nicht wegwerfen, sondern aufbewahren bis wieder alles in Ordnung ist. Sollten sich später doch Komplikationen ergeben, kann die entfernte Zecke dem Arzt zugestellt werden.

Vorbeugender Zeckenschutz:

Zecken halten sich in Bodennähe, maximal auf einer Höhe von ca. 80 cm, auf. Sie fallen also nicht von Bäumen!

  • Beim Spaziergang geschlossene Schuhe und möglichst enganliegende Kleidung tragen.
  • Geschlossene Schuhe und körperbedeckende möglichst anliegende Kleidung schützen vor Zecken. Am besten ziehen Sie die Socken über die Hosen.
  • Grossflächig alle Körperstellen mit einem Zeckenschutzmittel bedecken.
  • Spazieren Sie nur in der Mitte des Weges. Vermeiden Sie Sträucher, hohes Gras und Unterholz.
  • Den Körper nach einem Aufenthalt in der Natur systematisch nach Zecken absuchen. Beliebte Stellen sind die Kniekehlen, die Schamgegend, der Bauchnabel, die Achselhöhlen, die Schultern, der Nacken und die Flächen hinter den Ohren. Bei Kindern unbedingt auch den Kopf absuchen.

Die Risikogebiete in der Schweiz sehen Sie hier.

Zecken, ihre Gefahren und Behandlung

Zecken können schlimme Krankheiten übertragen und anders als viele glauben, halten sich Zecken nicht in Bäumen auf und lassen sich fallen, sondern befinden sich in Bodennähe auf. Sobald man ihnen genug nahe kommt, beissen sie sich mit ihren Kieferklauen in der Haut fest und verankern ihren Stachel in der Wunde. Was also tun?

Krankheitssymptome und ihre Behandlungsmöglichkeiten:

  • Borreliose / Lyme-Krankheit: hierbei können verschiedene Organe betroffen sein, unter anderem die Haut, die Gelenke, das Nervensystem und in seltenen Fällen das Herz. Die Krankheit kann durch Antibiotika behandelt werden – unbehandelt kann es bleibende Behinderungen mit sich ziehen.
  • Frühsommer–Meningoenzephalitis (FSME) / Zeckenenzephalitis: Diese Infektion kann zu einer Hirnhautentzündung führen und verläuft zumeist unerkannt und beschwerdefrei. Die Erkrankung selbst verläuft typischerweise in zwei Phasen: die erste zeigt sich mit grippalen Symptomen und die zweite mit Beschwerden wie Kopfschmerzen, Lichtscheue, Schwindel, Konzentrations- und Gehstörungen. Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich, jedoch steht eine gut wirksame Impfung zur Verfügung.

Behandlung bei einem Zeckenbiss:

  • Zecke mit einer Zeckenkarte oder einer feinen Pinzette entfernen . Dafür die Zecke direkt über der Haut fassen und mit einem kontinuierlichen Zug entfernen.
  • Hände und Stichstelle umgehend desinfizieren.
  • Falls die Kieferklauen danach noch in der Haut stecken, ist das nicht weiter tragisch – der Körper sollte diese nach einigen Tagen abstossen. Geschieht dies nicht konsultieren Sie einen Arzt. zur Information des behandelnden Arztes Datum und Stichstelle markieren.
  • Die Zecke nach dem Entfernen aufbewahren bis wieder alles in Ordnung ist. Sollten sich später doch Komplikationen ergeben, kann die entfernte Zecke dem Arzt zugestellt werden.

Vorbeugender Zeckenschutz:

Zecken halten sich in Bodennähe, maximal auf einer Höhe von ca. 80 cm, auf. Sie fallen also nicht von Bäumen!

  • Geschlossene Schuhe und möglichst enganliegende Kleidung tragen.
  • Socken am besten über die Hose ziehen
  • Grossflächig alle Körperstellen mit einem Zeckenschutzmittel bedecken.
  • Spazieren Sie nur in der Mitte des Weges. Vermeiden Sie Sträucher, hohes Gras und Unterholz.
  • Den Körper nach einem Aufenthalt in der Natur systematisch nach Zecken absuchen. Beliebte Stellen sind die Kniekehlen, die Schamgegend, der Bauchnabel, die Achselhöhlen, die Schultern, der Nacken und die Flächen hinter den Ohren. Bei Kindern unbedingt auch den Kopf absuchen.

Die Risikogebiete in der Schweiz sehen Sie hier.

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